Hof Blöcker

Urlaub auf dem Land in Schleswig-Holstein.

Das Wankendorfer Seengebiet liegt zentral in Schleswig-Holstein.
Wir vermitteln Zimmer, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Bauernhofurlaub sowie Campingplätze in den Landkreisen Plön und Segeberg.


Hof Blöcker

Frisches vom Bauernhof aus Ruhwinkel in Schleswig-Holstein:

Grünkohl, Bohnen, Möhren, Porree, Sellerie, Petersilienwurzeln, Steckrüben, Weiß- und Rotkohl, Rote Bete, Kohlrabi, Zucchini, Petersilie, Zierkürbisse, Obst, Rindfleisch, Milch und Eier

Hof Blöcker
Dorfstr. 17
24601 Ruhwinkel
Tel.: 04323 / 6377
Fax 04323 / 802917
Besuchen Sie uns im Internet unter www.hof-bloecker.de

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Aus der Presse:
Es gibt sie wirklich: Blaue und Rote Kartoffeln

Ruhwinkel (bhg) „Wat de Buer nich kennt, dat fritt he nich !“ sagt ein Sprichwort. Besonders bei der um 1500 nach Europa gelangten Kartoffel verstehen viele keinen Spaß, hat sie doch bei der Ernährung der Menschen hierzulande lange eine tragende Rolle gespielt. Kein Wunder also, dass viele Kunden ratlos blicken, wenn die Knolle in Rot oder Blau daherkommt. Andere freuen sich über das ebenso farbenfrohe wie außergewöhnliche Angebot des Hofladens Blöcker.
Das Geschäft ist in Ruhwinkel, nahe Bornhöved an der Kreisgrenze zwischen Segeberg und Plön. „Mit Quark oder Dips auf dem Teller oder als blaues Püree ist das ein echter Hingucker“, erklärt Ilse Blöcker und preist den „Blauen Schweden“ in ihrer Hand. Die Schale der Knolle ist, besonders wenn sie feucht ist, tief violett. Gekocht wirkt der langovale Erdapfel, als hätte er in Tinte gegart. „Mit brauner Soße würde ich sie allerdings auch nicht essen wollen“, schränkt die Landwirtin ein. Brät oder frittiert man die Kartoffel, wird sie tiefschwarz.
Die alte deutsche Landsorte ist keinesfalls ein witziger Einfall von Food-Designern, sondern eher urwüchsig. Kartoffeln kommen in ihrer Urform in vielen Farben vor. Der „Blaue Schwede“ entstand um 1800 aus einer in Peru wild wachsenden blauen Knolle. Einen großen Durchbruch erlebte sie nie. Der Geschmack der vorwiegend festkochenden und für Krautfäule anfälligen Sorte ist kräftig.
Dagegen ist die rotschalige „Laura“ ein junges Gemüse. Die Züchtung wurde 1998 angemeldet. Innen ist die Knolle tiefgelb, die Form ebenfalls langoval. „Der Anbau von rotschaligen Sorten hat in den vergangenen zehn Jahren zugenommen. Sie werden hauptsächlich in südliche Länder exportiert, aber auch hier immer beliebter“, erklärt Gunter Henze, Kartoffelhändler bei der Filiale der Norddeutschen Saat- und Pflanzgut AG (Teterow). „Die Sorte Linda hat doch jeder. Wir wollten mal etwas anderes probieren“, erklärt Direktvermarkterin Blöcker. Auch ihr Mann Hans Richard war erst skeptisch, ließ sich aber überzeugen. Und so wurden im vergangenen April 20 Kilogramm blaue und 75 Kilogramm rote Pflanzkartoffeln bestellt und angebaut. Im nächsten Jahr soll noch das „Bamberger Hörnchen“ hinzukommen, eine würzig schmeckende, gekrümmte Sorte von 1870. Die Farbe: gelb-rosa.
Die Exoten sind auch für Hobbygärtner zugänglich. Gebinde von zweieinhalb oder fünf Kilogramm können bei der Filiale der Norddeutschen Saat- und Pflanzgut AG in Fahrenkrug (Telefon 04551/95010) bestellt und abgeholt werden, größere Mengen werden auch geliefert.

nordClick/sz vom 18.09.2004 12:23